Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Forschung

Der Lehrstuhl Politische Systeme und Europäische Integration von Prof. Dr. Klaus Goetz forscht zu verschiedenen Themenbereichen. In einem Schwerpunkt betrachten wir die Europäisierung des politischen System Deutschlands, die Rolle Deutschlands in Europa und die Europäische Kohäsionspolitik. Dabei nehmen wir sowohl politikwissenschaftliche als auch verwaltungswissenschaftliche Aspekte in den Blick. In einem weiteren Schwerpunkt beschäftigen wir uns mit dem Parteienwettbewerb und den Regierungsbildungsprozessen in europäischen Mehrebenensystemen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Dabei liegt der Fokus u.a. darauf, wie politische Akteure auf lang- und kurzfristige Veränderungen (bspw. Krisen und externe Schocks) reagieren. Schließlich sind auch neo-institutionelle Perspektiven auf parlamentarische Institutionen auf nationaler und transnationaler Ebene und rollentheoretische Analysen ihrer Akteure Teil unserer Forschung. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle parlamentarischer Regelungen (z. B. Agendakontrolle) sowie auf dem Repräsentationshandeln von Abgeordneten und Parteien bei der Bildung von Regierungs- und Gesetzgebungskoalitionen und auf ihrem Abstimmungsverhalten (Fraktionsdisziplin).

Darüber hinaus hat der Lehrstuhl drei durch Drittmittel geförderte Projekte eingeworben. In dem DFG-geförderten Projekt „Ressourcenmobilisierung in internationalen Verwaltungen: Strategien der Finanzierung internationaler Politiken“ (PI: Prof. Klaus H. Goetz), welches Teil der DFG-Forschergruppe „Internationale Verwaltungen“ (geleitet von Prof. Christoph Knill hier am GSI) ist, forschen Dr. Ronny Patz und Dr. Svanhildur Thorvaldsdottir von 2017-2020 an der Frage, inwieweit internationale Organisationen und ihre Verwaltungen es schaffen, genügend Mittel einzuwerben, um ihrem Aufgabenprofil gerecht zu werden. Dafür schauen sie sich insbesondere die Finanzen von UN-Organisationen im Bereich der globalen Flüchtlingspolitik – UNHCR, IOM und UNRWA – an. Im Rahmen eines weiteren von der DFG-geförderten Projektes mit dem Titel „Anti-Establishment-Politik in Europa“ (2018-2021) erforscht Dr. Bartek Pytlas die Muster und Rolle von Anti-Establishment-Strategien im politischen Angebot west- und mittelosteuropäischer Herausfordererparteien sowie ihre Auswirkung auf Parteiensysteme und liberale Demokratie. Mit der Analyse von Rassismus und Diskriminierung in der pluralen Gesellschaft befassen sich Dr. Britta Schellenberg und Rabia Kökten. Im durch das BMFSFJ finanzierten Projekt „Den Menschen im Blick“ werden gemeinsam mit staatlichen Stellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen praktische Materialien und fachliche Handreichungen erarbeitet. Ziel ist kompetent zu machen für den souveränen Umgang in einer zunehmend diversen Gesellschaft.

Laufende Drittmittel-Projekte

 Abgeschlossene Forschungsprojekte


Servicebereich