Spielen im Unterricht - Einsatz von Planspielen. Didaktische Zugänge politischer Bildung für das Gymnasium.
Belegnummer | 15144 |
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Dozent(en) |
Koch Peter |
Zeit und Ort | Di 12-14 Uhr, HS U 127 |
Methoden der Simulation oder auch des Planspiels sind längst reguläre Bestandteile der außerschulischen politischen Bildungsarbeit. Von großen Simulationen, wie z.B. das Model United Nations, bis hin zu eher kleinen „Talkrunden“ z.B. zu kommunalpolitischen Themen eröffnet sich hier ein breites Spektrum. Planspiele setzen das didaktische Prinzip der Handlungsorientierung um und machen die Notwendigkeit der Interessenartikulation und der Interessendurchsetzung, die meist mit der Notwendigkeit der Kompromisssuche und -findung verbunden ist, erfahrbar. Das Seminar stellt diese Methode der Simulation in den Fokus und erprobt dabei auch selbst das breite Spektrum von möglichen Planspielen. Reflektiert werden soll dabei auch der organisatorische Rahmen von Unterricht, der ja durch die vorgegebene Länge der Seminarveranstaltung quasi unmittelbar simuliert wird. Insofern steht dabei auch ein (unterrichts)-pragmatischer Umgang mit dieser attraktiven Methode im Fokus, die ja im Lehrplan plus inzwischen sogar als verpflichtendes Modul integriert wurde. Ziel ist auch, dass das Seminar an einer größeren Simulation teilnimmt, um auch hier Erfahrungen zu sammeln, dazu wird ein Blocktermin angeboten werden.
Bemerkung: Auch für das Modul "Didaktische Zugänge politischer Bildung für die Grund- und Mittelschule, Realschule" für die Schulaten MS und RS!
Literatur:
Literatur wird in der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.