Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
print

Sprachumschaltung

Navigationspfad


Inhaltsbereich

Kooperation des Geschwister-Scholl-Instituts mit ukrainischen, weißrussischen und polnischen Universitäten

15.12.2014

Im Rahmen der DAAD-Fördermaßnahmen „Sonderprogramm Ukraine 2014“ und „Ausbau der Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaften von Ukraine, der Republik Moldau, Georgien und Belarus“ organisierte der Lehrstuhl für Politische Systeme und Europäische Integration mehrere Seminare und Workshops.

Vom 16.-21. Juni 2014 führten Dr. Christoph Schnellbach (LMU München), Sebastian Schäffer (CAP München/ SeminarsSimulationsConsulting Europe) und Tatyana Malyarenko (Donetsk State University of Management) die „Summer School on European Security“ in Kiew durch. Die Veranstaltung an der „Nationalen Universität Kiew-Mohyla-Akademie“ gliederte sich in vier Teile. Im ersten Teil wurde die Östliche Partnerschaft als Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik vorgestellt und die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine dargestellt. Der zweite Teil führte in die didaktische Methode Planspiel ein, insbesondere im Hinblick auf die Veranschaulichung komplexer politischer Entscheidungsfindungsprozesse. Im dritten Teil wurde das entwickelte Planspiel zur aktuellen Lage in der Ukraine mit den Teilnehmern durchgeführt. Im vierten Teil wurde die Möglichkeit einer gemeinsamen Publikation besprochen und Themenfelder wurden ausgelotet. Zum Abschluss der Summer School ist bereits ein Policy Paper von Dr. Christoph Schnellbach erschienen.

 kiew

Sebastian Schäffer (links hinten) und Christoph Schnellbach (rechts hinten im Bild) mit TeilnehmerInnen der Sommerschule vor der „Nationalen Universität Kiew-Mohyla-Akademie“

Als Zusatzmaßnahme veranstaltete das Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI) in Zusammenarbeit mit dem Centrum für angewandte Politikforschung (C•A•P) das Seminar „Transformation and Eastern Partnership“ mit Teilnehmern aus Polen und der Ukraine. Das Projektteam um Dr. Christoph Schnellbach führte von 2.-6. Dezember 2014 acht Studierende und zwei Dozenten der beiden beteiligten Partnerhochschulen im Rahmen eines intensiven, fünf-tägigen Seminars in die unterschiedlichen Aspekte der Transformationsforschung und der EU-Außenbeziehungen ein. Ausflüge zu diversen ansässigen Institutionen (etwa der Vertretung der Europäischen Kommission in München, der Bayrischen Staatskanzlei und des Bayrischen Landtags) gewährten den Studierenden Einblicke in die Arbeit staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen und zeigten Tätigkeitsfelder an der Schnittstelle zwischen der lokalen, regionalen und europäischen Ebene auf.

EKommMünchen

TeilnehmerInnen des Seminars in der Vertretung der Europäischen Kommission in München

Am letzten Seminartag wurde mit Studierenden des Geschwister-Scholl-Instituts für Politikwissenschaft ein Planspiel des Rats für Auswärtige Angelegenheiten durchgeführt. Die Studierenden übernahmen die Rollen der Außenminister der EU-Mitgliedstaaten.

Planspiel

Planspielteilnehmer während einer simulierten Sitzung des EU Foreign Affairs Council

Das Planspiel beschäftigte sich mit der Krise im östlichen Europa und damit mit einer aktuellen Fragestellung im Themenbereich „Europäische Außenpolitik“. Thematisch orientierte sich die Simulation auf die in der Eröffnungssitzung des Programms vorgestellten aktuellen Agendaschwerpunkte der Östlichen Partnerschaft sowie perspektivisch mit den Zielen des Gipfeltreffens in Riga im Jahr 2015.

Landtag

Gruppenbild im Bayrischen Landtag

Die Seminare schlossen jeweils mit einer Evaluation der Gesamtmaßnahme. Die Projekte wurden vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) gefördert.