Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Kulturelle Vielfalt und Demokratie: Theorieansätze, Konflikte, politische Strategien

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Welche Rolle spielt „Kultur“ im Rahmen des Integrationsprozesses der modernen Gesellschaften, was qualifiziert  den „Staatsbürger“, bzw. die „Staatsbürgerin“? Die Kenntnis nationaler Traditionen und kulturellen Hintergrundwissens, Sprachkompetenz oder das Interesse am Gemeinwohl der Gesellschaft? Der Begriff der „Kultur“ selbst ist vielfältig interpretierbar, umstritten sind Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen interkulturellen Lernens, sowie die Perspektive einer „Transkulturalität“. Eine Reihe von Ansätzen politischer Theorie zum Verhältnis von Multikulturalität und Demokratie werden im Seminar vorgestellt. Der Prozess kultureller Integration führt aktuell in Europa zu einer wachsenden Zahl von ökonomisch-sozialen, rechtlichen und auch gewalttätigen Konflikten. Tragen die genannten Theorieansätze zur Analyse und zur Klärung der aktuellen Problemstellungen bei? Ziel des Seminars ist es, des gemeinsam zu überprüfen und zu diskutieren.

Literatur: Benhabib, Seylah „Kulturelle Vielfalt und demokratische Gleichheit“, Frankfurt a.M. 1999; Taylor, Charles „Politik der Anerkennung“, Frankfurt a.M 1997; Kymlicka, Will „Multikulturalismus und Demokratie“, Hamburg 1999; Habermas, Jürgen „Die Einbeziehung des Anderen“, Frankfurt a.M. 1999.

 


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