Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann

Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann

Professor für politische Philosophie

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Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft
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  • Politische Philosophie
  • Philosophie der Bildung
  • Existentialismus
  • Poststrukturalismus
Aktuelle Arbeitsprojekte
  • Geschichte und Gegenwart der Medizin und die Krise der Demokratie

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Aktuelle Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21

LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN
Geschwister-Scholl-Institut für politische Wissenschaft

Vorlesung
(Studium generale, Seniorenstudium, Gender-Studies)
Politik und Postfeminismus bei Judith Butler
Dienstag 18h st-1930h; Beginn: 19.10.2021 online

Butler überschreibt mit ihren Gender Trouble den Feminismus in einen Postfeminismus, dem in Anschluss an Lacan und Foucault Sex, also die biologischen Grundlagen des Geschlechts, als wissenschaftlich konstruiert erscheinen. Da nach de Beauvoir Gender ein soziales Produkt ist, das alle Individuen generieren müssen, hat Butler darauf hingewiesen, dass man folglich am Geschlecht subversiv drehen, es verändern kann. Dabei schließt sie an die pluralistische Ethik der Andersheit des Anderen von Emmanuel Lévinas an und kritisiert den Universalismus. 2015 entwickelt sie eine politische Theorie von Protestbewegungen. Die Vorlesung wird zwar die Gender Trouble in den Vordergrund stellen, aber auch in das weitere Werk von Butler einführen.
Literatur: Judith Butler, Das Unbehagen der Geschlechter – Gender Studies (1990); Körper von Gewicht – Die diskursiven Grenzen des Geschlechts (1993); Kritik der ethischen Gewalt (2002), Frankfurt/M. 2003; Am Scheideweg – Judentum und die Kritik am Zionismus (2012); Anmerkungen zu einer performativen Theorie der Versammlung (2015)

Hans-Martin Schönherr-Mann lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: WS 21/22 Vorlesung Butler
Uhrzeit: 19.Okt..2021 05:30 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Jede Woche am Di
19.Okt..2021 05:30 PM
26.Okt..2021 05:30 PM
2.Nov..2021 05:30 PM
9.Nov..2021 05:30 PM
16.Nov..2021 05:30 PM
23.Nov..2021 05:30 PM
30.Nov..2021 05:30 PM
7.Dez..2021 05:30 PM
14.Dez..2021 05:30 PM
21.Dez..2021 05:30 PM
28.Dez..2021 05:30 PM
4.Jan..2022 05:30 PM
11.Jan..2022 05:30 PM
18.Jan..2022 05:30 PM
25.Jan..2022 05:30 PM
1.Feb..2022 05:30 PM
8.Feb..2022 05:30 PM
15.Feb..2022 05:30 PM
22.Feb..2022 05:30 PM
1.März.2022 05:30 PM
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Wöchentlich: https://lmu-munich.zoom.us/meeting/tJMkdemrqjkvHtTmbWZpZ8ZBT0jzRVRG59Vp/ics?icsToken=98tyKuCvpzkqGdCXtR2HRowEHYjoc-nwiHpYgrdpkR3SOTBpOjnUArJIKIBJIv-F

Zoom-Meeting beitreten
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Kenncode: 743526
Schnelleinwahl mobil
+496938079883,,97920342540#,,,,*743526# Deutschland
+496950502596,,97920342540#,,,,*743526# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
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Kenncode: 743526
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Über SIP beitreten
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Über H.323 beitreten
162.255.37.11 (USA
Westen)
162.255.36.11 (USA
Osten)
213.19.144.110 (Amsterdam
Niederlande)
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 743526
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Doktorandenseminar: Lektüre von Luhmann, „Aufsätze und Reden“, später Giorgio Agambens „Ausnahmezustand“
Dienstag online LMU-Zoom 20ct-21.45h, 2 std. Beginn: 19.10.2021

Das Seminar (kein Scheinerwerb) ist ein Lektürekurs vornehmlich klassischer Texte der politischen Philosophie und steht allen interessierten Studenten offen. Das Seminar liest im Wintersemester zunächst noch Niklas Luhmanns „Aufsätze und Reden“, Reclam. Noch ist nicht festgelegt, wann die Lektüre von Giorgio Agambens „Ausnahmezustand“ beginnt. Teilnahme jederzeit möglich, aber mit Rücksprache per Mail (siehe Webseite LMU). Je nach Interesse wird es während der Semesterferien fortgesetzt.

Hans-Martin Schönherr-Mann lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

Thema: WS 21/22 Doktorandenseminar Luhmann Agamben
Uhrzeit: 19.Okt..2021 08:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Jede Woche am Di
19.Okt..2021 08:00 PM
26.Okt..2021 08:00 PM
2.Nov..2021 08:00 PM
9.Nov..2021 08:00 PM
16.Nov..2021 08:00 PM
23.Nov..2021 08:00 PM
30.Nov..2021 08:00 PM
7.Dez..2021 08:00 PM
14.Dez..2021 08:00 PM
21.Dez..2021 08:00 PM
28.Dez..2021 08:00 PM
4.Jan..2022 08:00 PM
11.Jan..2022 08:00 PM
18.Jan..2022 08:00 PM
25.Jan..2022 08:00 PM
1.Feb..2022 08:00 PM
8.Feb..2022 08:00 PM
15.Feb..2022 08:00 PM
22.Feb..2022 08:00 PM
1.März.2022 08:00 PM
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Wöchentlich: https://lmu-munich.zoom.us/meeting/tJAsf-Copz8jG9NzFktYPMEDnrrRRTwVf2Mg/ics?icsToken=98tyKuCsrzMjGt2RuRiARowIBYqgXfTxmClEjfpzhjnuFxljTybSOPBQAIBLB-7W

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Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
Meeting-ID: 941 8909 4917
Kenncode: 865602
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Über SIP beitreten
94189094917@zoomcrc.com

Über H.323 beitreten
162.255.37.11 (USA
Westen)
162.255.36.11 (USA
Osten)
213.19.144.110 (Amsterdam
Niederlande)
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 865602
Meeting-ID: 941 8909 4917

Lehraufträge an der
Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Am Lehrstuhl für Politische Theorie und Philosophie

Vorlesung
Verantwortung in der politischen Ethik bei Weber, Sartre und Lévinas
Montag 16.15-17.45 Uhr präsent UA 141 Beginn: 25.10.2021 - 7.2.2022

Die Vorlesung führt in die Verantwortungsethik ein, die im 20. Jahrhundert Karriere machte. Nietzsche attestiert sie bereits dem souveränen höheren Menschen. Dementsprechend fordert Max Weber vom führenden Politiker und Manager, sich ethisch nicht an Idealen, sondern an den Folgen seines Handelns zu orientieren. Der Untertan dagegen befolgt Befehle. Im Angesicht der deutschen Besatzung attestiert Sartre jedem Menschen die Freiheit, Widerstand zu leisten, was er aber auch zu verantworten hat. Lévinas gründet schließlich die Ethik darauf, dass man vom Anderen in die Verantwortung gerufen wird. Insofern entfaltet die Verantwortungsethik einen liberalen Primat des Individuums gegenüber der Gemeinschaft, während man in der Politik wie in der Philosophie heute die Neigung beobachten kann, aus der individuellen Verantwortung eine Pflicht zu machen.

Literatur: Karl-Otto Apel, Diskurs und Verantwortung (1988); Emmanuel Lévinas: Ethik und Unendliches (1981); Jean-Paul Sartre, Der Existentialismus ist ein Humanismus (1945); Ernst Tugendhat, Vorlesungen über Ethik (1993); Max Weber, Politik als Beruf (1919); Schönherr-Mann, Gesicht und Gerechtigkeit – Lévinas‘ politische Verantwortungsethik (2021); Die Macht der Verantwortung (2010); Sartre – Philosophie als Lebensform (2005).

Hauptseminar
Macht und Gewalt: Arendt und Foucault
Montag 18 – 19.30 Uhr präsent UA 141 Beginn: 25.10.2021 – 7.2.2022

Das Hauptseminar setzt sich mit dem Verhältnis von Macht und Gewalt auseinander, wie es primär von Arendt und Foucault entwickelt wird, die beide vom Mainstream der politischen Philosophie abweichen, in der Macht zumeist auf Gewalt gegründet wird. Nach Arendt verdankt sich Macht dagegen der Zustimmung der Bevölkerung und muss sich dabei gerade nicht auf Gewalt stützen. Foucault analysiert mikrologisch die Auswirkungen von Macht und Gewalt auf den einzelnen Menschen, der diese reproduziert, deren Auswirkungen aber auch verschieben kann. Trotzdem sind sich Arendt und Foucault hinsichtlich Staat, Demokratie und Politik nicht so fern, obwohl sie sich gegenseitig nicht rezipierten. Dem wird das Seminar nachgehen.

Literatur: Hannah Arendt, Über die Revolution (1963); Macht und Gewalt (1970); Michel Foucault, Die Ordnung des Diskurses (1970); Überwachen und Strafen (1976); Schönherr-Mann, Arendt als politische Philosophin (2020); Michel Foucault als politischer Philosoph (2018); Was ist politische Philosophie? (2012)

Lehrauftrag an der
Universität Innsbruck
Fakultät für Bildungswissenschaften

Seminar
Spezielle Kommunikations- und Handlungskompetenzen 2: Visuelle Kommunikation und Bildverstehen (103244)
Mittwoch 15-16:30 – online
Beginn 06.10.2021 Ende 2.2.2022

Seit Galilei das Fernrohr auf die Sterne richtete, lebt man in der Moderne in der Welt der Bilder. Aber auch schon für Platon hatte das Sehen die höchste Qualität innerhalb der Wahrnehmung. Die Malerei hatte vor allem eine religiöse und politische Dimension, die sich bei Leonardo präsentiert. Aber seit der ‚technischen Reproduzierbarkeit‘ (Walter Benjamin), seit Fotographie, Film und Fernsehen beginnt das Bild die Schrift beinahe schon in den Hintergrund zu drängen – und umso mehr im Zeitalter von Facebook. Immer schon wurden Bilder zur politischen Kommunikation benutzt, heute immer häufiger auch zur privaten. Aber seit Hitchcock 1949 die Kamera filmhistorisch zum ersten Mal lügen ließ, sollte klar sein, was längst nicht klar ist: Bilder sagen nicht die Wahrheit. Bilder verdanken sich Perspektiven und Linsen, sind der Manipulation ausgesetzt. Weltbilder behaupten das richtige Bild von der Welt zu haben, das es doch nicht gibt. Der Kurs führt schwerpunktmäßig anhand von Beispielen vor, wie man Bilder in der politischen und sozialen visuellen Kommunikation verstehen kann, um dadurch politische und soziale Interaktion zu begreifen und zugleich auch die Beteiligung daran zu erleichtern.

Lehraufträge an der
Universität Regensburg
Am Lehrstuhl für Politische Philosophie und Ideengeschichte

Vorlesung:
Einführung in die Politische Philosophie und Ideengeschichte
Donnerstag 14-165h präsent Beginn: 21-10.2021-11.2.2022

Politische Philosophie und Ideengeschichte gehören zu den Grunddisziplinen der politikwissenschaftlichen Beschäftigung mit politischen Ordnungen. Zeitgenössische Verständnisse von Politik und Demokratie - seien sie liberaler, republikanischer, postmoderner oder postdemokratischer Provenienz - lassen sich ohne Kenntnis der wechselhaften Geschichte des politischen Denkens nicht angemessen begreifen.
Die als Einführungsveranstaltung konzipierte Vorlesung macht mit klassischen und wirkungsmächtigen Positionen des politischen Denkens vertraut. Sie spannt damit einen Bogen von der Antike bis in die Gegenwart. Dabei vermittelt sie Basiswissen über die wichtigsten Positionen und Profile des politischen Denkens.
Literatur: Hans-Martin Schönherr-Mann, Was ist politische Philosophie, Campus Studium 2012

Hauptseminar:
Macht und Gewalt:, Schmitt, Strauss, Arendt und Foucault
Donnerstag 16.15-17.45h präsent Beginn: 21.10.2021-11.2.2022

Das Hauptseminar setzt sich mit dem Verhältnis von Macht und Gewalt auseinander, wie es primär von Carl Schmitt, Leo Strauss, Hannah Arendt und Michel Foucault entwickelt wird. Schmitt und Strauss gehören zu den Klassikern, die Macht mit Gewalt verbinden. Nach Arendt verdankt sich Macht dagegen der Zustimmung der Bevölkerung und darf sich dabei gerade nicht auf Gewalt stützen. Foucault analysiert mikrologisch die Auswirkungen von Macht und Gewalt auf den einzelnen Menschen, der diese reproduziert, deren Auswirkungen aber auch verschieben kann. Dem Verhältnis dieser vier Denkerinnen untereinander wird das Seminar nachgehen.

Literatur: Carl Schmitt: Politische Theologie (1922), Der Begriff des Politischen (1927); Leo Strauss: Naturrecht und Geschichte (1953), Thoughts on Machiavelli (1958); Hannah Arendt: Über die Revolution (1963), Macht und Gewalt (1970); Michel Foucault: Die Ordnung des Diskurses (1970), Überwachen und Strafen (1976); Schönherr-Mann: Arendt als politische Philosophin (2020), Michel Foucault als politischer Philosoph (2018), Was ist politische Philosophie? (2012)