Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Prof. Dr.phil. Dr.rer.pol.habil. Hans-Martin Schönherr-Mann

Prof. Dr.phil. Dr.rer.pol.habil. Hans-Martin Schönherr-Mann

Professor für politische Philosophie

Kontakt

Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft
Zentralsekretariat Tel. 089 – 2180-9010 Fax 089 – 2180-9012
Oettingen Str. 67 80538 München

Telefon: Mobil 0178-2829867 (bitte per Mail vereinbaren)

Sprechstunde:
Sprechstunden nach Vereinbarung

Weitere Informationen

Aktuelle Themenbereiche

  • Politische Philosophie
  • Philosophie der Bildung
  • Existentialismus
  • Poststrukturalismus
Aktuelle Arbeitsprojekte
  • Die politische Philosophie von Gilles Deleuze und Félix Guattari

Weitere Informationen:

Aktuelle Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022

LUDWIG-MAXIMILIANS-UNIVERSITÄT MÜNCHEN
Geschwister-Scholl-Institut für politische Wissenschaft

Vorlesung (entfällt, findet im WS 22/23 statt)
(Studium generale, Seniorenstudium, Gender-Studies)
Politische Philosophie des Poststrukturalismus: der Anti-Ödipus

Doktorandenseminar: Lektüre von Platons Dialogen
Montag online LMU-Zoom 20ct-21.45h, 2 std. Beginn: 2.5.2022
Das Seminar (kein Scheinerwerb) ist ein Lektürekurs vornehmlich klassischer Texte der politischen Philosophie und steht allen interessierten Studenten offen. Teilnahme jederzeit möglich, aber mit Rücksprache per Mail (siehe Webseite LMU). Es wird während der Semesterferien fortgesetzt.

VENICE INTERNATIONAL UNIVERSITY, Venedig
(Unterricht in englischer Sprache)

Sommersemester 2022

Seminar
Ecology and Technology as challenges of Ethics

Time: Monday, Wednesday 13-14.30h, (4 Wochenstunden) online

Seminar
Global Governance for Peace and Security, Cooperation and Development

Time: Monday, Wednesday 9-10.30h, (4 Wochenstunden) online

Lehrauftrag an der
Universität Innsbruck
Fakultät für Bildungswissenschaften

Seminar
Spezielle Kommunikations- und Handlungskompetenzen 2: Visuelle Kommunikation und Bildverstehen (103225)
Mittwoch 15-16:30 – online und präsent
Beginn 10.3.202s Ende 30.6.2022

Seit Galilei das Fernrohr auf die Sterne richtete, lebt man in der Moderne in der Welt der Bilder. Aber auch schon für Platon hatte das Sehen die höchste Qualität innerhalb der Wahrnehmung. Die Malerei hatte vor allem eine religiöse und politische Dimension, die sich bei Leonardo präsentiert. Aber seit der ‚technischen Reproduzierbarkeit‘ (Walter Benjamin), seit Fotographie, Film und Fernsehen beginnt das Bild die Schrift beinahe schon in den Hintergrund zu drängen – und umso mehr im Zeitalter von Facebook. Immer schon wurden Bilder zur politischen Kommunikation benutzt, heute immer häufiger auch zur privaten. Aber seit Hitchcock 1949 die Kamera filmhistorisch zum ersten Mal lügen ließ, sollte klar sein, was längst nicht klar ist: Bilder sagen nicht die Wahrheit. Bilder verdanken sich Perspektiven und Linsen, sind der Manipulation ausgesetzt. Weltbilder behaupten das richtige Bild von der Welt zu haben, das es doch nicht gibt. Der Kurs führt schwerpunktmäßig anhand von Beispielen vor, wie man Bilder in der politischen und sozialen visuellen Kommunikation verstehen kann, um dadurch politische und soziale Interaktion zu begreifen und zugleich auch die Beteiligung daran zu erleichtern.