Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Turbulenz und internationalen Verwaltungen: Professor Goetz in Washington und Darmstadt

21.03.2019


In der vergangenen Wochen präsentierte Professor Klaus H. Goetz seine Forschungen im Kontext der DFG-Forschergruppe „Internationale Verwaltungen“ im Rahmen von ganz unterschiedlichen Veranstaltungen in den USA und Deutschland.

Im Rahmen der Tagung "Verflochtene Bürokratien. Verwaltung in nationalen und internationalen Mehrebenenstrukturen“ (21.-22. Februar 2019), organisiert von Professor Arthur Benz (Universität Darmstadt) und der Schader-Stiftung in Darmstadt, ging es dabei insbesondere um aktuelle Forschungsergebnisse von Professor Goetz – erarbeitet zusammen mit Dr. Svanhildur Thorvaldsdottir und Dr. Ronny Patz – rund um UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA). In der öffentlichen Abendveranstaltung "Wie reagieren Verwaltungen auf Turbulenz?“ wurde diese Forschung auch in größere Fragestellungen eingebettet, die bei einem breiten Publikum aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung auf Interesse stießen.

Auf dem "Fred Riggs Symposium“ (8. März 2019) der Amerikanischen Vereinigung für Verwaltungswissenschaft (kurz: ASPA) konnte die Forschung zum UN-Palästina-Hilfswerk dann auch einem internationalen Fachpublikum vorgestellt werden. Nachdem die US-Regierung im vergangenen Jahr die Zahlungen an das UN-Hilfswerk drastisch gekürzt und der Organisation ein turbulentes Fundraising-Jahr beschert hatte, wurde im Vortrag von Professor Goetz deutlich, wie eine internationale Verwaltung mit solchen Herausforderungen umgeht. Unterstützt durch eine breite und mehrere Jahrzehnte überspannende Datengrundlage wurde deutlich, dass nicht nur 2018 sondern die gesamte Geschichte der Organisation von großen finanziellen und politischen Turbulenzen gekennzeichnet war und sich ihre Verwaltung immer wieder neu auf diese Herausforderungen einstellen musste.


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