Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Offener Brief an alle Studierende des GSI

02.04.2020

Liebe Studierende,


Sie haben sich den Semesterbeginn sicherlich anders vorgestellt. „Covid19“ macht unserer Semester-Routine einen Strich durch die Rechnung. Wenn am 20.4. die Vorlesungszeit beginnt, wird das GSI verwaist sein, in der Cafeteria wird man zur Mittagszeit eine Stecknadel fallen hören können, es wird jede Menge freier Schließfächer geben und einzig „systemrelevantes“ Personal wird hier und da über die Gänge huschen (der Direktor zählt da übrigens nicht dazu).


Wir haben alle großen Respekt vor dem Wechsel vom analogen in den digitalen Seminarraum. Das wird für Sie und alle Dozierenden und Institutsmitarbeiter/innen eine große Umstellung sein und für die meisten von uns komplettes Neuland. Es wird nicht alles reibungslos ablaufen, es wird auch mal improvisiert werden müssen und ob die Technik immer mitspielt, wer kann das heute sagen?


Eines ist aber glasklar: Wir werden alle unser Bestes geben, damit Sie im digitalen Sommersemester trotz aller Widrigkeiten einigermaßen „normal“ studieren können. Es wird sicherlich weniger „synchrone“, dafür mehr „asynchrone“ Lehre geben, wir werden viel Zeit gemeinsam auf digitalen Lernplattformen (wie Moodle) verbringen, per Zoom und Skype werden uns virtuell gegenübersitzen (der Wettbewerb um den besten Zoom-Hintergrund ist hiermit eröffnet). Wir werden Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Ein Corona-Moodle für Studierende wird demnächst für Sie freigeschaltet.

Wir sitzen alle in einem Boot. Weltweit beobachten wir eine Umstellung von analog auf digital, im Privaten wie im beruflichen Leben. Das betrifft Ihr Lebensumfeld, Ihre Beziehungen, Hobbies, (Neben)Jobs und auch sonst alles, was wir mitunter als Normalität abgespeichert haben. Meine Sorge ist nicht in erster Linie, wie die Umstellung zur digitalen Uni gelingen wird. Das packen wir schon (irgendwie). Meine erste Sorge gilt unserer Gesundheit. Ich wünsche mir, dass Sie, Ihr Freundeskreis und Ihre Familien in dieser schwierigen Zeit gesund bleiben und dass wir alle auf uns und unser nächstes Umfeld aufpassen. Und dass wir alle aufeinander Rücksicht nehmen. Und das heißt auch, dass wir als Ihre Dozentinnen und Dozenten für Sie ansprechbar und „da“ sind.

Ich wünsche uns, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern und es schaffen, trotz physischer Distanz näher zusammenzurücken.

Rittberger / Corona


#inthistogether

Berthold Rittberger

Geschäftsführender Direktor
Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft

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