Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft (GSI)
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Dr. Michael Weigl

Dr. Michael Weigl

Wissenschaftlicher Assistent

Aufgabengebiet

Einen Schwerpunkt der Lehrtätigkeit am GSI bilden der Grundkurs "Politisches System" und die Übung "Wissenschaftliches Arbeiten" im B.A.-Studiengang.
Weitere Arbeitsgebiete in Forschung und Lehre sind Aspekte des Regierens, des Parteiensystems, der Wahlforschung und von Identität, jeweils auf kommunaler, regionaler, nationaler und - punktuell - europäischer Ebene.

Kontakt

Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft
Oettingenstr. 67
80538 München
Raum G1.06

Telefon: +49 (0)89 / 2180-9044
Fax: +49 (0)89 / 2180-9040

Sprechstunde:
Im Sommersemester 2012: Montags 12:30-13:30 Uhr

Weitere Informationen

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2012:

Dr. Michael Weigl ist Assistent am Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld und Mitarbeiter der Forschungsgruppe Deutschland des Centrums für angewandte Politikforschung (C∙A∙P). In verschiedenen Funktionen arbeitet er hier an unterschiedlichen Forschungsprojekten wie „Geschichte der deutschen Einheit“ oder „Bürokratische Regime im Prozess der deutschen Einheit“ mit. Zwischen 2003 und 2005 verantwortete er den Projektbereich „Grenzregionale Identitäten“, in dem der Frage nachgegangen wurde, inwieweit regionale Identität im bayerisch-böhmischen Grenzraum konstruiert ist, welche Rolle dabei der „Andere“ jenseits der Grenze spielt und welchen Einfluss Geschichte auf die gegenseitige Wahrnehmung ausübt. In aktuell laufenden Forschungsprojekten untersucht er Entscheidungsprozesse innerhalb der CSU, Fragen des Regierens auf Ebene der Länder, Aspekte politischer Kultur im vereinten Deutschland sowie die Bedeutung und Wirkung von Identitätspolitik.

1971 in München geboren absolvierte Michael Weigl nach seinem Abitur ein Volontariat und arbeitete anschließend als Redakteur. Ab 1994 studierte er Bayerische Landesgeschichte, Neuere- und neueste Geschichte und Politische Wissenschaft in München. Seine am Institut für Bayerische Landesgeschichte der Universität München erstellte Dissertation wurde mit dem „Michael-Doeberl-Preis“ ausgezeichnet und ist im Peter Lang Verlag erschienen.